Therapieablauf
Aufnahme Aufklärungsgespräch | |
Bestrahlungsplanung und Simulation: Der 2. Therapieplanungstermin (Simulation) dient der Übertragung der erstellten Anordnung der Bestrahlungsfelder auf den Patienten. Der Simulator ist ein spezielles Röntgendurchleuchtungsgerät, mit dessen Hilfe die Bestrahlung durchgespielt werden kann, ohne dass eine Bestrahlung appliziert wird. Die Simulation dauert ca. 30-60 Minuten und wird vom Arzt, einer MTRA (medizinisch-technische Röntgenassistentin) und ggf. einem Physiker durchgeführt. Die Übertragung der Bestrahlungsfelder auf den Patienten erfolgt über mehrere Filzstift-Markierungen. Sie ermöglichen erst die tägliche Einstellung der Bestrahlungsfelder am Bestrahlungsgerät. Die angebrachten Markierungen sind somit eine wichtige Maßnahme für die Bestrahlung und dürfen nicht entfernt oder selbst nachgezeichnet werden. In bestimmten Situationen ist eine CT-Planung nicht erforderlich, dann können die Bestrahlungsfelder direkt am Simulator angepasst werden. In diesen Fällen gibt es nur einen Planungstermin. Nach Abschluß der Simulation kann wenige Tage später mit der ersten Bestrahlung begonnen werden; dazu erhalten Sie einen entsprechenden Termin. | |
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Nachsorge: Ihr behandelnder Strahlentherapeut wird Sie abhängig von den bestrahlungsbedingten Nebenwirkungen in den nächsten Wochen weiter beobachten und SIe ggf. wieder einbestellen. Nach Abklingen der akuten Nebenwirkungen hängt es vom Einzelfall ab, ob Sie weitere Nachsorgetermine beim Strahlentherapeuten wahrnehmen müssen oder nicht. In jedem Fall erfolgen weitere Nachsorgetermine bei Ihrem onkologischen Facharzt. Für Fragen steht der Sie behandelnde Strahlentherapeut auch weiterhin jederzeit zur Verfügung. | |
Die täglichen Bestrahlungen (Linearbeschleuniger) Vor jeder Behandlung werden Sie aufgefordert, einen Teil Ihrer Kleidung abzulegen. Im Bestrahlungsraum hilft Ihnen eine MTRA, sich richtig und jedes Mal gleich hin zu legen. Eventuell werden Ihnen hierzu Hilfsmittel angeboten, die Sie schon von den Planungsterminen kennen. Ihre Position sollen Sie bis zum Behandlungsende nicht selbständig verändern. Vor Beginn der Bestrahlung verlassen alle anderen Personen den Raum. Der Zeitaufwand der ersten Behandlung am Linearbeschleuniger ist aufgrund des hohen Lagerungsaufwandes erhöht und liegt mit 10-20 Minuten etwas oberhalb der Dauer der nachfolgenden täglichen Bestrahlungen. Dies liegt daran, dass die Einstellungen der verschiedenen Bestrahlungsfelder nochmals genau überprüft und Kontrollaufnahmen angefertigt werden. Die Einstellung erfolgt durch Arzt und MTRA. Für die Ersteinstellungen ist am Bestrahlungsgerät ein bestimmter Zeitraum reserviert, so dass entsprechende Termine nicht flexibel vergeben werden können. Nach der Ersteinstellung werden die MTRAs versuchen, Ihren Terminwünschen für die tägliche Bestrahlung soweit wie möglich gerecht zu werden.
Wir legen großen Wert auf ein Vertrauensverhältnis zwischen behandelndem Arzt und Patient. Daher können durch den regelmäßigen Kontakt eventuell auftretende Probleme jederzeit besprochen werden. Im Verlauf der Bestrahlungsbehandlung können Nebenwirkungen auftreten, die Sie der MTRA bzw. dem Arzt mitteilen sollten. Bestrahlungsbedingte Beschwerden bedürfen einer besonderen Behandlung und besonderer Medikamente, die der Sie behandelnde Strahlentherapeut verschreibt. | ![]() |
Die täglichen Bestrahlungen (TomoTherapy) Vor jeder Behandlung werden Sie aufgefordert, einen Teil ihrer Kleidung abzulegen. Im Bestrahlungsraum hilft Ihnen eine MTRA sich richtig und jedes Mal gleich hin zu legen. Eventuell werden Ihnen hierzu Hilfsmittel angeboten. Ihre Position sollen Sie bis zum Behandlungsende nicht selbständig verändern. Vor Beginn der Bestrahlung verlassen alle anderen Personen den Raum. Im ersten Schritt werden zur Lagekontrolle von Patient und Tumorregion täglich aktuelle Schichtaufnahmen erstellt. In der sich für Sie anschließenden Wartephase werden die aktuellen Aufnahmen mit den Planungsaufnahmen verglichen. Weicht Ihre Lage von der Lagerung bei der Planung ab, wird diese korrigiert. Gerade in dieser Wartephase ist es wichtig, dass Sie möglichst entspannt liegen, ohne sich zu bewegen. Anschließend werden die MTRAs noch einmal in den Bestrahlungsraum kommen und ggf. nötige Korrekturen ihrer Position vornehmen. Erst danach beginnt die eigentliche Bestrahlung, die innerhalb einiger Minuten abgeschlossen sein wird. Im Mittel liegt die tägliche Behandlungszeit bei 30 Minuten. | |
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