Röntgennegative Kontrastmittel

Als negative Röntgenkontrastmittel, also Kontrastmittel, die im Röntgenbild dunkel erscheinen, dienen Luft, Methylzellulose und CO2.

 

Luft
wird im Rahmen des Kolonkontrasteinlaufs zur Aufdehnung des Darmes verwendet. Durch den zusätzlichen Einsatz eines röntgenpositiven Kontrastmittels erreicht man eine gute Beurteilbarkeit der mit dem Kontrastmittel benetzten Darmwände („Doppelkontrastuntersuchung“).

 

Methylzellulose

wird im Rahmen der Dünndarmuntersuchung nach Sellink zur Aufdehnung des Darmes verwendet. Auch hier handelt es sich um eine Doppelkontrastuntersuchung.

 

CO2

kann im Gegensatz zu Luft in das Gefäßsystem injiziert werden. Es kommt in der Angiographie zur Anwendung, wenn jodhaltige Kontrastmittel nicht eingesetzt werden dürfen. Die Aussagekraft ist in der Regel jedoch deutlich schlechter als mit den üblichen Kontrastmitteln.