Röntgen-/ Durchleuchtungsuntersuchungen

Wozu dient die Untersuchung?

Mit der konventionellen („klassischen“) Röntgenaufnahme können Brustorgane, insbesondere die Lunge, aber auch Herz- und Skelett abgebildet werden. Ihr behandelnder Radiologe wird Ihnen erklären, welche Aufnahmen bei Ihnen mit welcher Fragestellung geplant sind.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Der/die medizinisch-technische Röntgen-Assistent(in) (MTRA) wird die entsprechenden Aufnahmen vornehmen und Sie ggf. auffordern, für den kurzen Aufnahmezeitraum ruhig liegen zu bleiben bzw. die Luft anzuhalten.
Durch eine Standardisierung der Aufnahmen lässt sich u.a. ein Vergleich mit Bildern aus früheren Zeitpunkten herstellen und die Beurteilung zwischen gesunden und erkrankten Körperteilen vereinfachen. 

Wie muss ich mich vorbereiten?

Für Röntgenaufnahmen der Brust- und Bauchorgane oder für die Erstellung von Röntgenaufnahmen bestimmter Knochen und/oder Weichteilregionen bedarf es in aller Regel keiner besonderen Vorbereitungen von Ihrer Seite.
Wie bei jeder Röntgenuntersuchung sollte bei bestehender Schwangerschaft (vor allem in den ersten drei Schwangerschaftsmonaten) – zum Schutz des Embryos – geprüft werden, ob der Zeitpunkt der Röntgenuntersuchung nicht verschoben oder auf andere Untersuchungsmethoden (wie z.B. Ultraschall) zurückgegriffen werden kann.

Durchleuchtungsuntersuchungen

Neben den konventionellen („klassischen“) Röntgenuntersuchungen ist es bei speziellen Fragestellungen mitunter erforderlich, diese im Rahmen einer Durchleuchtungsuntersuchung weiter abzuklären. 
Bei diesem Verfahren wird die zu untersuchende Region kontinuierlich mittels Röntgenstrahlen „durchleuchtet“ und direkt auf dem Fernsehmonitor dargestellt Somit ist eine direkte Positionierung möglich, die eine individuelle Bildgebung ermöglicht. Drehungen des Körpers erlauben Betrachtungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln unter direkter Kontrolle. Die Durchleuchtungsuntersuchung erlaubt auch die Beurteilung beweglicher Strukturen, wie die atemabhängige Bewegung des Zwerchfells oder das Schlagen des Herzens.

Eine individuelle Bilderstellung ist auch bei vielen Kontrastmitteluntersuchungen insbesondere des Magen - Darm Traktes erforderlich, die deshalb ebenfalls am Durchleuchtungsplatz stattfinden. Früher wurde hierfür der "Leuchtschirm" verwendet, heutzutage werden die Röntgenstrahlen in elektrische Impulse umgesetzt, verstärkt und das resultierende Bild auf einem Fernseh-Monitor wiedergegeben. Diese Technik lässt eine deutliche Reduktion der Röntgenstrahlung zu.