Kontrastdarstellung der Speiseröhre (Ösophagusbreischluck)

Wozu dient die Untersuchung?

Bei Schluckschwierigkeiten, nach Verschlucken eines Fremdkörpers, zur Darstellung eines Tumors oder als Kontrolle nach Operationen im Bereich der Speiseröhre wird unter Durchleuchtung ein „Ösophagusbreischluck“ durchgeführt.

 

Wie läuft die Untersuchung ab?

Die Speiseröhre wird unter Durchleuchtung durch einzelne Röntgenaufnahmen oder direkt als „digitale Fernsehaufnahme“ abgebildet und beurteilt.
Zur Sichtbarmachung der Speiseröhre auf dem Röntgenbild ist ein Kontrastmittel erforderlich. Dieses Kontrastmittel wird Ihnen in einem Becher verabreicht und hat eine breiige Konsistenz (daher „Breischluck“). Sie behalten das Kontrastmittel zunächst kurz im Mund und schlucken es dann auf Aufforderung herunter.
Bei speziellen Fragestellungen zur Feinbeurteilung der Speiseröhrenschleimhaut wird ggf. die Gabe eines Medikamentes zur vorübergehenden Ruhigstellung der Speiseröhrenbewegung erforderlich sein.

 

Wie muss ich mich vorbereiten?

Für die Untersuchung der Speiseröhre sollten Sie in der Regel nüchtern sein. Ob in Ihrem Fall Nüchternheit erforderlich sein wird, erfragen Sie bitte bei der Vergabe des Untersuchungstermins.