Konventionelle („normale“) Röntgenbildgebung mit Kontrastmitteln

Konventionelle Röntgenaufnahmen stellen auch die Basis vieler Spezialuntersuchungen dar, bei denen Kontrastmittel verwendet wird. Im Gegensatz zu Knochen oder Luft (z.B. in der Lunge), die sich wegen des großen Dichteunterschiedes auf konventionellen Röntgenaufnahmen gut vom umgebenden Weichteilgewebe abgrenzen lassen, sind beispielsweise die Blutgefäße nicht zu erkennen.
Durch die Injektion eines Kontrastmittels, welches eine sehr viel höhere Dichte (und somit eine höhere Strahlenabsorption) als Weichteilgewebe besitzt, lassen sich diese über einen gewissen Zeitraum auch auf einer konventionellen Röntgenaufnahme sichtbar machen. Gleiches gilt z.B. für getrunkenes Kontrastmittel zur Darstellung des Verdauungsapparates. Hierbei kommen unterschiedliche Kontrastmittel zur Anwendung. Näheres hierzu erfahren sie bei den jeweiligen Untersuchungen und unter Kontrastmittel in der Radiologie.
Die Mehrzahl der oben erwähnten Untersuchungen findet an einem "Durchleuchtungsplatz" statt (Durchleuchtungsuntersuchungen)
Folgende Organsysteme lassen sich nur oder besser durch den Einsatz von Kontrastmitteln beurteilen:

                                                                                                  Untersuchungsbezeichnung: