Uterusmyomembolisation

Wozu dient die Behandlung?

Myome der Gebärmutter sind gutartige Veränderungen, die aber bei einigen Frauen starke Beschwerden in Form von Schmerzen oder ausgeprägten Regelblutungen verursachen können. Die Embolisation, also das Verschließen der zum Myom führenden Blutgefäße, ist eine mögliche Alternative zur Operation.

 

Wie läuft die Behandlung ab?

Die Myomembolisation geschieht als angiographische Intervention. Hierfür wird unter örtlicher Betäubung nach einem kleinen Hautschnitt ein Katheter in eine Leistenarterie eingebracht. Unter Röntgenkontrolle wird der Katheter vorgeschoben, bis sich seine Spitze genau in dem Gefäß befindet, das das Myom mit Blut versorgt. Anschließend werden spezielle Partikel in das Gefäß eingebracht, die genau so groß sind, dass sie die kleineren Blutgefäße im Myom verschließen. Hierdurch wird das Myom nicht mehr mit Blut versorgt und beginnt zu schrumpfen.

 

Kommt die Behandlung für mich in Frage?

Die Myomembolisation führt in einem sehr hohen Prozentsatz der Fälle zu einer deutlichen Beschwerdebesserung oder zu einem Verschwinden der Beschwerden. Allerdings kommt die Therapie nicht für jede Frau in Frage. Sollte bei Ihnen noch Kinderwunsch bestehen, sollte die Embolisation nicht durchgeführt werden, unter anderem, weil während der Durchleuchtung die Eierstöcke der Röntgenstrahlung ausgesetzt werden. Auch die Lage des Myoms ist ausschlaggebend für die Wahl der Behandlung.
Lassen Sie sich in jedem Fall von Ihrem Gynäkologen beraten, welche Behandlungsmöglichkeiten für Sie persönlich geeignet sind.