Gezielte Injektion von Medikamenten

Wozu dient dieser Eingriff?

Schmerzen oder Durchblutungsstörungen der Beine, die ansonsten therapieresistent sind, lassen sich in vielen Fällen durch gezielte Injektion von Betäubungsmitteln (Lokalanästhetika) oder entzündungshemmenden Medikamenten (z.B. Cortison) lindern.
Hierfür wird das entsprechende Medikament unmittelbar neben den schmerzleitenden Nerven bzw. an das Nervengeflecht gespritzt. Die Lokalisation der entsprechenden Region erfolgt durch klinische oder ggf. apparative Untersuchungen.
Typische Regionen für eine solche Untersuchung sind: Facettengelenke (Wirbelsäule), Nervenwurzeln (Wirbelsäule) und das Nervengeflecht um die großen Bauchgefäße (Sympathikolyse).

  

Wie läuft der Eingriff ab?

Steht der Behandlungsbereich fest, wird - oft mittels Computertomographie - die entsprechende Region dargestellt. Eine dünne Nadel wird unter CT-gesteuerter Lagekontrolle bis in die gewünschte Position vorgeschoben. Durch Injektion eines verdünnten Kontrastmittels über die liegende Nadel wird die Position zur Injektion des Medikaments überprüft und bei korrekter Lage schließlich das Medikament gespritzt.

 

Über mögliche Komplikationen oder Risiken klärt Sie der behandelnde Arzt vor Untersuchungsbeginn umfassend auf.