Markierung krankhafter Veränderungen vor einer Operation

Wozu dient die Untersuchung?

Die MRT-gesteuerte Markierung krankhafter Veränderungen vor einer Operation kommt am häufigsten bei unklaren Veränderungen im Bereich der weiblichen Brust zum Einsatz.

MR-tomographisch nachweisbare unklare Veränderungen sind häufig sehr klein und bei einer Operation nur sehr schwer oder nicht auffindbar. Um größere Operationsdefekte zu vermeiden, können unklare Herde mit dünnen Drähten markiert werden, die den Operateur zum verdächtigen Befund leiten.

 

Wie läuft die Untersuchung ab?

Die Untersuchungsdurchführung und -vorbereitung sowie mögliche Komplikationen entsprechen denen der „CT-gesteuerten Gewinnung von Gewebe zur mikroskopischen Beurteilung“.
Sie unterscheidet sich lediglich darin, dass keine Punktionsnadel, sondern ein dünner Draht, dessen Spitze mit „Widerhaken“ versehen ist, zu dem unklaren Befund vorgeschoben wird.
Der dünne Draht wird noch bis über den Herd hinaus vorgeschoben und nach Kontrolle der korrekten Lage als Lokalisationshilfe für den Operateur im Operationsbereich belassen. Durch die Drahtmarkierung ist der Operateur in der Lage, den krankhaften Herd sicher zu finden und die Operation so klein wie möglich zu halten.