Kontrastverstärkter Ultraschall (CEUS)

Die Sonographie ist heutzutage aus der Medizin nicht mehr weg zu denken. Viele Untersuchungen können inzwischen ohne Strahlenbelastung mit gleichwertigem diagnostischen Nutzen durchgeführt werden.

Durch den Einsatz von Echosignalverstärkern kann das Einsatzspektrum der Sonographie nochmals erweitert werden, viele auch in anderen bildgebenden Verfahren unklare Befunde können so ohne Strahlenbelastung weiter abgeklärt werden. Dieser kontrastverstärkte Ultraschall (CEUS) eignet sich insbesondere zur genaueren Untersuchung unklarer Veränderungen der Oberbauchorgane (Leber, Nieren, Milz, Bauchspeicheldrüse) sowie bei bestimmten Gefäßerkrankungen (bspw. nach Stentimplantation der Bauchaorta) und Tumorerkrankungen. Selbst bei Nierenerkrankungen, Schilddrüsenerkrankungen oder einer Allergie auf jodhaltiges Kontrastmittel (welches bei der Computertomographie eingesetzt wird) kann das Verfahren problemlos eingesetzt werden. Die Untersuchungszeit beträgt nur wenige Minuten und führt unmittelbar im Anschluss zur Diagnose.

Abb. 1 (links): Hämangiom der Leber: in der regulären Ultraschalluntersuchung echoreicher Tumor (Pfeil). 
Abb. 2 (rechts): Nach Gabe eines Echosignalverstärkers zeigt der Tumor eine typische periphere, globuläre Kontrastmittelanreicherung

 

Die radiologische Universitätsklinik ist eine der wenigen Kliniken, die dieses Verfahren anbietet.

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