Interventionelle Verfahren

In mehr als 25 Jahren hat sich in der Radiologie ein Arbeitsgebiet entwickelt, welches unter der Bezeichnung "Interventionelle Radiologie" bekannt wurde.
Interventionelle Verfahren bezeichnen Untersuchungen, die über die reine Darstellung bestimmter Körperregionen im Rahmen der Diagnosestellung hinausgehen.
Hierbei werden mit Hilfe spezieller Instrumente therapeutische oder diagnostische Eingriffe durchgeführt, die ursprünglich nur im Rahmen eines chirurgischen Eingriffs im Operationssaal erfolgen konnten. Dabei kommen Punktionsnadeln oder Katheter zum Einsatz, die durch die Haut vorgeführt werden und mit Hilfe der Röntgendurchleuchtung meist in DSA-Technik oder unter Zuhilfenahme der Computertomographie, der Sonographie oder der Magnetresonanztomographie durch den interventionell tätigen Radiologen kontrolliert werden, ohne daß hierbei ein größerer Hautschnitt oder eine Vollnarkose nötig ist.
Am bekanntesten ist die Aufdehnung verengter Gefäßabschnitte mit Hilfe eines kleinen Ballons. Das Spektrum der Interventionsmöglichkeiten und der auf diese Weise behandelbaren Erkrankungen ist in den letzten Jahren auch dank der Verfeinerung der eingesetzten Materialien immer größer geworden.

Angiographische Interventionen 


Computertomographisch überwachte Interventionen

Magnetresonanztomographisch überwachte Interventionen

Sonstige Interventionen

Die vollständige Beschreibung aller interventionellen Tätigkeiten des Radiologen würde den Rahmen der vorliegenden Information sprengen. Der Sie behandelnde Radiologe wird mit Ihnen vor dem geplanten Eingriff ein ausführliches Gespräch führen, in dem Ihnen alles in einer für Sie verständlichen Sprache erklärt wird und Sie Fragen stellen können.

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