Fusionsultraschall

Häufig werden mittels CT/MRT Veränderungen der Oberbauchorgane (bspw. der Leber) entdeckt, die artdiagnostisch nicht eindeutig sind und weiter abgeklärt werden müssen. Ein dazu häufig eingesetztes Verfahren ist die Sonographie. Dazu ist es allerdings notwendig, den zuvor erkannten Befund auch in der Sonographie aufzufinden, etwas, dass insbesondere bei kleinen Läsionen mit „herkömmlichen“ Sonographiegeräten nicht immer eindeutig gelingt.

Ein  neuartiges Verfahren ermöglicht es jetzt aber, CT oder MRT-Datensätze auf das Ultraschallgerät zu übertragen und anhand festgelegter Bildpunkte mit dem Ultraschallbild in Übereinstimmung zu bringen. Dazu werden die Datensätze aus CT oder MRT mit den Ultraschallbildern in Echtzeit „überlagert“. Hierdurch können auch die im Ultraschall schwer auffindbaren Läsionen bspw. der Leber, der Nieren, der Nebennieren, der Milz sowie der Bauchspeicheldrüse sicher gefunden, beurteilt sowie im Verlauf kontrolliert werden.

Da das Ultraschallverfahren auf der Darstellung akustischer Gewebeeigenschaften basiert, kommt es nicht zu einer zusätzlichen bzw. erneuten Strahlenbelastung für den Patienten/ die Patientin. Die Untersuchung dauert ca. 15-20 Minuten.

Die radiologische Universitätsklinik ist eine der wenigen Kliniken Deutschlands, die dieses Verfahren anbietet.


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